Ich starre auf den Bildschirm. Vor mir stehen Sätze aneinandergereiht und unsortiert. Ideen, die ich innerhalb von Sekunden wieder verwerfe. Nun blicke ich einem weißen Bildschirm entgegen. 

Meine Blicke wandern zu den Lichtern am Fenster, die Kerzen flackern. Der Baum vor meinem Fenster hat bereits die Blätter verloren, nur noch vereinzelt hängen sie rotleuchtend an den Zweigen.

Ich setzte mich auf die Couch. Dünnes Fensterglas trennt mein Gesicht vom Herbst und die letzten Sommerbilder warten darauf passende Worte zu finden, aber da ist nichts. Der Sommer ist vorbei und mit dem Beginn des Herbstes verfalle ich langsam in ein kreatives Loch. Ich weiß nicht welche Worte ich zu Papier bringen soll und streiche immerzu Sätze aus meinen angefangen Texten, schreibe sie um, und verwerfe sie erneut.

Ich schaue wieder aus dem Fenster, die Sonne sitzt tief und lässt die Bäume erleuchten bis sie langsam komplett verschwindet und die Dunkelheit einbricht. 

Die Ideen bleiben weiterhin fern. Und ich versuche nicht mehr zwanghaft nach ihnen zu suchen, sondern akzeptiere den Umstand und schaue ins Schwarz der Nacht und warte darauf, dass ein neuer Tag beginnt. Denn vielleicht kommen mit ihm wieder neue Ideen einher.

OUTFIT DETAILS
Kleid: Brandy Melville | ähnlich
Hut: ASOS
Tasche: Brandy Melville | ähnlich

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