Jeder trägt seine Maske. Aber nicht jede Maske ist so schön, wie die, die man auf einem Maskenball trägt. Voller Glanz und Gloria, perfekt auf das Gesicht abgestimmt präsentieren sie sich im dämmrigen Licht. Prosten auf das schöne Leben an, obwohl sie mit den Gedanken ganz woanders sind. In einer Welt ohne Trug und Schein.

Hinter der Schminke und der Kleidung steckt nicht die Wahrheit. Sie posieren immer noch. Die Wahrheit fängt hinter den Gedanken an. Was sie sagen und wahrhaftig denken, das ist wichtig. Die wahren Masken sind die Ängste hinter denen sie sich verstecken.

Aus Angst davor Fehler zu begehen, sich zu offenbaren, leben sie in ihrer Scheinwelt, in der alles perfekt scheint. Strikter Tagesablauf, alles geplant. 08:00 Uhr Müsli mit Früchten, 12:00 Uhr Sport, 21:00 Champagner Party.

Jeder Schritt ist perfektioniert. Sie tanzen nicht mit dem Herz und mit den Händen zum Himmel, sondern mechanisch und mit dem Kopf. Sie hören die Musik zwar, aber sie können sie nicht spüren.

Die Masken sperren sie ein. Ich versuche sie an ihnen zu ziehen, sie zu zerreißen und verliere dabei mein eigenes Gesicht. Ich sitze umringt von Masken und spüre wie sie mir mit Pinseln eine goldene Fassade auf meine Haut malen und mich betten inmitten einer schönen Kulisse aus Ballons und Kissen.

BH von Free People

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