Es fühlt sich ein bisschen an wie Freiheit, wenn wir ins Meer rennen. Schritt für Schritt, die Sandkörner zwischen den Füßen zu spüren und selbst wenn der Wind mal stärker weht, ist es hier noch schön, denn die zerzausten Haare sahen selten so gut aus wie heute.

Der Strohhut fällt ins Wasser und wir müssen lachen. Wir legen ihn zum Trocknen in die Sonne und gehen auf eine zweite Runde schwimmen.

Wir holen die Kamera aus unserer Tasche und knipsen drauf los, stecken sie in unsere Hosentaschen. Die schönsten Fotos kleben wir am Ende des Sommers in unser Fotoalbum. Und wenn wir sie vergessen, freuen wir uns sie nächstes Jahr wieder in unseren Shorts zu entdecken.

Die Melonen, die wir gerade noch dazu verwendet haben um ein paar Schnappschüsse zu schießen, essen wir nun gemütlich in der Sonne. Und danach steht die Welt für einen kleinen Moment still, wir liegen im Sand und lassen die Seele baumeln.

In den Dünen entdecken wir einen Baumstamm, wir balancieren darauf bis wir umfallen, stehen wieder auf und beginnen von vorne.

Die Sonne geht langsam unter, der Himmel färb sich golden. Bevor die Strandbude schließt, holen wir uns noch schnell ein Eis.

Das blaue Meer vermischt sich mit dem Orange der untergehenden Sonne. Wir bleiben bis die Sonne untergeht. Heute gehört der Horizont nur uns.