Wir liegen nebeneinander. Ich höre deinen Atem. Du schläfst. Meine Fingerspitzen berühren sanft deinen Rücken. Dein Herz schlägt im Takt. Ich schaue aus dem Fenster. Es ist dunkel, nur eine Laterne macht die Umrisse der Bäume sichtbar. Einige kahle Äste wehen im Wind.

Ich habe Angst, dass wir vergänglich sind, dass wir nicht genug sind. Dass ich eines Nachts aufwache und an deinen Platz greife, aber dann ist da nur das kalte, weiße Laken und dein gleichmäßiger Atem verschwunden. Das Rauschen der Heizung überwiegt und alle menschlichen Geräusche sind verschwunden.

Ich gehe in die Küche und schaue aus dem Fenster. Es tummeln sich noch einige Leute auf der Straße. Ich fange an sie zu beobachten und male mir ihre Geschichten aus.

Ich traue meinen Augen kaum. Die Silhouette ist ähnlich, du trägst den selben Mantel und küsst die Frau neben dir. Ich schaue genauer hin, denn die Dunkelheit legt einen Schleier über die Gesichter. Meinen Augen spielen mir einen Streich. Nur deine Umrisse, der Kleidungsstil erinnern mich an dich.

Ich bemerke das Chaos in der Küche und fange an Teller, Gläser und Töpfe zu spülen. Mein Kopf ist frei und putzt fast mechanisch die komplette Küche. Ich merke, dass ich hungrig werde und setze das Wasser auf um mir Nudeln zu kochen. Als es anfängt zu kochen, schalte ich alles wieder aus. Nehme den Topf und kippe das heiße Wasser in die Spüle. Ich schalte den Wasserhahn an und trinke ein Glas kühles Wasser. Ich gehe zurück ins Bett und kuschel mich an deine warme Seite bis ich einschlafe und von dir träume.

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