Ich schaue aus dem Fenster.

Meine Gedanken driften ab, ich versinke darin. Ich versinke im Schnee. Es ist kalt und ich merke wie meine Zehen einfrieren. Alles dreht sich. Ich fühle mich zu dir hingezogen und ich möchte dir Nahe sein. Aber dann überholt mich die Vergangenheit. Etwas in mir zieht sich zusammen und ich möchte versinken. Im Boden.

Die Vergangenheit blickt mir eisern ins Gesicht. Ich erinnere mich daran, wie deine Lippen sanft auf meinen lagen. Bereue es manchmal dir nichts wichtiges gesagt zu haben. Aber unsere Münder gierten nach Küssen, nichts anderes war notwendig. Manchmal sehe ich dich im Traum. Wir sitzen uns einfach nur gegenüber und schauen uns an.

Im Hier und Jetzt reichst du mir deinen Wollschal, bindest ihn mir um und hälst mich fest in deinen Armen. Wir laufen einige Meter. Der Schnee ist noch immer da und unsere Fußabdrücke hinterlassen eine Spur.

Ich zucke zusammen. Ein Vogel fliegt über das Weiß der Stadt. Ich fühlte, dass die Nächte kürzer wurden und die Abstände unregelmäßiger. Freier. Ich ließ dich ziehen.
Bald kommt der Frühling, die Vögel werden zurück kommen.

Die kalte Luft verdrängt das Chaos, lässt mich klarer blicken.
Du nimmst mich an die Hand und ich male mir die Zukunft aus. Und der fallende Schnee verwandelt das Bunt wieder zurück in eine weiße Decke der Ungewissheit.

Petite Girl Dress Lingerie Urban Outfitters Zartes Kleid in rose Nachthemd Rose Dreamy Girl Licht und Schatten